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Nordrhein-Westfalen Pinkwart: 45 Milliarden Euro Corona-Hilfen für Wirtschaft

Andreas Pinkwart (FDP), Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Marcel Kusch/dpa

(Foto: Marcel Kusch/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - In der Corona-Pandemie haben der Bund und das Land Nordrhein-Westfalen Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbstständige bislang mit insgesamt 45,6 Milliarden Euro unterstützt. Diese Zahl nannte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Hinzu kämen rund 5 Milliarden Euro an Kurzarbeitergeld für die Beschäftigten.

Von diesen 45,6 Milliarden Euro entfallen nach Pinkwarts Angaben 23,6 Milliarden Euro auf verlorene Zuschüsse und verbürgte Darlehen, mit denen das Land und der Bund nordrhein-westfälische Unternehmen abgesichert hätten. Zusätzlich habe das Finanzministerium Steuererleichterungen in Höhe von 22 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Dabei handelt es sich vor allem um verringerte Steuervorauszahlungen und zinslose Steuerstundungen.

"Die vielfältigen Programme und Maßnahmen habe einen breiten Schirm aufgespannt, um die nordrhein-westfälischen Unternehmen zumindest vor den schlimmsten Folgen der in vielen Fällen gravierenden Einschränkungen zu schützen", sagte Pinkwart. Erleichterungen gebe es jetzt auch bei der Rückzahlung zu viel erhaltener Soforthilfen. Für die Schlussabrechnung erhielten die Betriebe jetzt Zeit bis Ende Oktober dieses Jahres. Die Frist zur Rückzahlung zu viel erhaltener Mittel werde auf Ende Oktober 2022 verschoben.

© dpa-infocom, dpa:210518-99-647629/2

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