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Nordrhein-Westfalen Polizei: Vorbereitung auf Einsatz bei Kölner Kurden-Demo

Der Kölner Polizeipräsident Uwe Jacob vor dem Polizeipräsidium in Köln (Nordrhein-Westfalen). Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

(Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

Köln (dpa/lnw) - Vor einer Großdemonstration gegen die türkische Militär-Offensive in Nordsyrien am Samstag in Köln bereitet sich die Polizei auf einen Großeinsatz vor. Nach mehreren Ausschreitungen bei anderen Demos in den vergangenen Tagen seien gewalttätige Aktionen am Samstag nicht auszuschließen, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Daher werde man mit mehreren Hundertschaften im Einsatz sein und Wasserwerfer dabei haben. Die Veranstalter erwarten rund 15 000 Teilnehmer, darunter viele Kurden. Aufgerufen zum Protest haben zwei linke Bündnisse unter dem Motto "Gegen den türkischen Angriffskrieg in Nordsyrien - Solidarität mit Rojava".

Polizeipräsident Uwe Jacob appellierte an alle Beteiligten, sich friedlich zu verhalten. "Wir werden mit der Bereitschaftspolizei und Zivilkräften die Augen offen halten und unser Möglichstes tun, um Provokationen früh zu erkennen, sie zu unterbinden und Ausschreitungen zu verhindern", sagte Jacob.

Von den zentralen Versammlungspunkten Ebertplatz und Chlodwigplatz sollen die Teilnehmer zu einer gemeinsamen Abschlusskundgebung auf den Hohenzollernring - eine der Hauptverkehrsstraßen in der Kölner Innenstadt - ziehen. Für die Demonstration werden große Teile der Innenstadt für den Durchgangsverkehr gesperrt. Man rechne mit erheblichen Einschränkungen, teilte die Stadt Köln mit. Autofahrer sollten die Innenstadt großräumig umfahren oder zusätzliche Zeit einplanen.

Mitteilung der Polizei

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