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Nordrhein-Westfalen Polizei nimmt mutmaßliche Drahtzieher fest

Das Blaulicht an einem Polizeiwagen ist eingeschaltet. Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

(Foto: David Inderlied/dpa/Illustration)

Schloß Holte-Stukenbrock (dpa/lnw) - Mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften hat die Polizei in Ostwestfalen am Mittwoch drei mutmaßliche Drahtzieher einer Autodiebesbande festgenommen. Die drei Männer im Alter von 21 und 23 Jahren aus Schloß Holte-Stukenbrock stehen im Verdacht, zahlreiche hochwertige Autos gestohlen, zerlegt und gewinnbringend verkauft zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Sie waren im Dezember 2020 durch Diebstähle in der Region von zwei Luxusautos im Wert zwischen 50.000 und 100.000 Euro in den Fokus gerückt. In Internetverkaufsportalen waren süddeutschen Polizisten schließlich Getriebe der entwendeten Fahrzeuge aufgefallen. Dort sei bereits gegen zwei der Festgenommenen wegen anderer Autodiebstähle ermittelt worden.

Auf Basis weiterer im Zuge der Ermittlungen gewonnenen Erkenntnisse zu Strukturen der Bande durchsuchten die Beamten aus Paderborn am Mittwoch mehrere Wohnungen, Hallen und Autowerkstätten, neben Schloß Holte-Stukenbrock (Kreis Gütersloh) auch in den Kreisen Lippe, Soest sowie in Oberhausen. An manchen Orten seien gestohlene Autoteile und weitere Beweismittel entdeckt worden. Die Auswertung dauere noch an.

© dpa-infocom, dpa:211201-99-217545/2

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