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Nordrhein-Westfalen Prozess: 70-Jähriger soll Ehefrau attackiert haben

Außenansicht des Landgerichts Köln. Foto: Oliver Berg/dpa

(Foto: Oliver Berg/dpa)

Ein 70-Jähriger steht wegen Mordes vor Gericht - er soll seine Ehefrau beim Geschirrspülen von hinten angegriffen und anschließend erdrosselt haben. Die Anklage geht von einer depressiven Störung bei dem Angeklagten aus.

Köln (dpa/lnw) - Heimtückischer Mord an seiner Ehefrau lautet heute (9.30 Uhr) der Vorwurf gegen einen 70-Jährigen vor dem Landgericht in Köln. Laut Anklage soll der Mann seine Frau im März im gemeinsam bewohnten Haus in Hürth bei Köln mit einer Wäscheleine stranguliert haben. Der Angriff auf das Opfer sei von hinten beim Geschirrspülen erfolgt. Zunächst habe sich die Frau noch befreien und zur Haustür laufen können. Doch der 70 Jahre alte Deutsche habe sie zurück ins Haus gezogen und zu Tode gedrosselt. Im Anschluss habe der Angeklagte versucht, sich selbst zu töten. Die Anklage geht von einer depressiven Störung bei dem Mann aus, sodass er in schuldvermindertem Zustand gehandelt habe.

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