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Nordrhein-Westfalen Prozess um Betrugsgeschäfte mit gutgläubigen Anlegern

Eine Statue der Justitia mit einer Waage und einem Schwert in ihren Händen. Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild

(Foto: Arne Dedert/dpa/Symbolbild)

Münster (dpa/lnw) - Ein Ehepaar soll über mehrere Monate hinweg Anleger betrogen haben und muss sich deshalb seit Freitag vor dem Landgericht Münster verantworten. Das Ehepaar aus Greven nahm der Anklage nach in den Jahren 2015 und 2016 mehr als 88.000 Einzahlungen von gutgläubigen Anlegern entgegen. Den Ermittlungen zufolge sammelten sie so 320 Millionen Euro ein - für eine inzwischen wegen Betrugsverdachts international gesuchte Geschäftsfrau. Ein Prozent des Geldes durften sie demnach behalten.

Die Anleger sollen den Ermittlern zufolge geglaubt haben, in die Kryptowährung "OneCoin" zu investieren - bei der inzwischen aber unklar ist, ob sie jemals existiert hat. Das Landgericht hat für den Prozess Verhandlungstage bis Mai 2022 angesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210917-99-258314/2

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