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Nordrhein-Westfalen Prozessstart: Angeklagter soll Ehefrau getötet haben

Außenansicht des Land- und Amtsgerichts Paderborn. Foto: David Inderlied/dpa

(Foto: David Inderlied/dpa)

Paderborn (dpa/lnw) - Wegen eines mutmaßlichen Mordes aus Eifersucht steht ab dem heutigen Morgen (9.00 Uhr) ein 29-Jähriger vor dem Paderborner Landgericht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, im November des vergangenen Jahres in Paderborn seine Ehefrau mit einem Messer umgebracht zu haben. Sie war mit einer Vielzahl von Stich- und Schnittverletzungen verblutet.

Das Tatmotiv sieht die Staatsanwaltschaft in Eifersucht und gekränkter Eitelkeit: Der Syrer soll Gerüchten geglaubt haben, seine ebenfalls aus Syrien stammende Frau führe eine intime Beziehung zu einem anderen Mann. Am Tatabend soll er zum Schein auf ein Versöhnungsangebot der 20-Jährigen eingegangen sein, um sie in sein Auto zu locken. Dort soll er die Mutter von drei Kindern mit einem Messer angegriffen haben. Der Prozess ist zunächst auf neun weitere Tage bis Mitte Juli angesetzt.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-313660/2

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