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Nordrhein-Westfalen Reul: Streit um CDU-Führung wäre "nicht sehr intelligent"

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, spricht. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

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Düsseldorf (dpa/lnw) - NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) drängt auf eine schnelle Entscheidung und einvernehmliche Lösung in der Führungsfrage der Landes-CDUt. "Meine Hoffnung war und ist, dass es eine Einigung über die Nachfolge gibt. Denn Kandidatur und Gegenkandidatur und ein damit verbundener Streit wären nicht sehr intelligent", sagte er der "Rheinischen Post" (Freitag).

Er halte auch nichts von einer weiteren Verschiebung der Entscheidung, betonte Reul. "(Wir) befinden uns leider in einer Personaldebatte. Die halten wir nicht auf, indem wir den Parteitag noch einmal bis zum Herbst verschieben", sagte er der Zeitung.

Reul gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Nachfolge von Armin Laschet als neuer NRW-CDU-Chef - genauso wie NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst. Wüst kann dabei auf die Unterstützung der Jungen Union setzen, die ihm Unterstützung signalisiert hatte. Für Reul hatte sich im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag) die Landesbauministerin Ina Scharrenbach ausgesprochen. Scharrenbach hatte bislang eigentlich selbst als potenzielle Kandidatin für den Parteivorsitz gegolten.

Reul kritisierte die Diskussion: "Die Debatte, die jetzt stattfindet, hätte nicht sein müssen, weil sie uns als Partei nicht weiterhilft. Auch für den Erfolg unseres Spitzenkandidaten Armin Laschet ist es wichtig, dass der Laden geordnet ist", sagte er in dem Interview.

© dpa-infocom, dpa:210506-99-498321/2

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