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Nordrhein-Westfalen Reul: Urteil löst nicht die Probleme mit gewalttätigen Fans

Herbert Reul (CDU), Innenminister von Nordrhein-Westfalen, kommt in das Plenum. Foto: Federico Gambarini/Archivbild

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Das NRW-Innenministerium will das Leipziger Gerichtsurteil zu einer Kostenbeteiligung von Fußballvereinen an Polizeieinsätzen sorgfältig prüfen. Erstrebenswert sei ein einheitliches Vorgehen aller Länder, sagte Innenminister Herbert Reul (CDU) am Freitag. "Ich gebe aber zu bedenken, dass Bezahlen unserer eigentliches Problem nicht löst. Denn: Kein einziger sogenannter Fan, der den Fußball für Schlägereien missbraucht, wird sich vom Schlagen abhalten lassen, nur weil die Polizei den Vereinen auf einmal Rechnungen schickt."

Ähnlich äußerte sich die Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Land. Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts könne zudem Auswirkungen auf andere Veranstaltungen wie den Karneval oder Schützenfeste haben, befürchtete GdP-Landeschef Michael Mertens laut einer Mitteilung.

Gewerkschaft der Polizei zu Fußball-Urteil

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