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Nordrhein-Westfalen Staatsanwaltschaft ermittelt nach Zweifeln an Islam-Berater

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Nachdem ein Vertrag der NRW-Landesregierung mit einem Islamberater wegen Zweifeln an seiner akademischen Laufbahn aufgelöst wurde, ermittelt nun auch die Staatsanwaltschaft Essen in dem Fall. Gegen den Mann sei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Missbrauchs von Titeln eingeleitet worden, erklärte eine Sprecherin am Samstag. Man stehe aber noch "ganz am Anfang". Zuvor hatte die "Welt" darüber berichtet.

Die Landesregierung hatte den Werkvertrag mit dem Berater in Fragen des Islam nach mehr als zehn Jahren "einvernehmlich aufgelöst". Anlass seien "begründete Zweifel in Bezug auf die akademische Laufbahn" des Mannes gewesen, teilte sie Anfang Juli mit. Die Abordnung an die Universität Duisburg/Essen mit dem Ziel der Habilitation sei vorzeitig beendet worden. "Welt" und "Welt am Sonntag" hatten zuvor recherchiert, dass es unter anderem Zweifel an der Echtheit der Dissertation des Mannes gebe.

© dpa-infocom, dpa:210731-99-635336/2

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