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Nordrhein-Westfalen Tagebaudörfer nicht zerstören: Tausende zur Demo erwartet

Bergbaumaschinen stehen im Tagebau Garzweiler. Foto: Federico Gambarini/Archiv

(Foto: Federico Gambarini/dpa)

Die Umsiedlungen in den Dörfern am Tagebau Garzweiler sind in vollem Gange. Trotzdem fordern Betroffene und Umweltschützer einen Stopp der Zerstörung für die Braunkohle.

Erkelenz (dpa/lnw) - Mit einem Sternmarsch wollen heute Umweltschützer und von Umsiedlung Betroffene gegen die weitere Zerstörung von Dörfern für die Braunkohle demonstrieren. Nach Angaben der Polizei werden bis zu 4000 Menschen erwartet. Mehrere Demonstrationszüge sollen sternenförmig in Richtung Keyenberg laufen, wo am Nachmittag auch die Abschlusskundgebung stattfindet. Dieses Dorf soll als erstes von noch fünf Dörfern für den Tagebau Garzweiler zerstört werden.

Die bundesweite Initiative "Alle Dörfer bleiben" von Betroffenen hat zu dem Marsch aufgerufen. Sie fordern, dass die Empfehlungen der Kohlekommission für einen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis 2038 zum Erhalt ihrer Dörfer führt.

Unterstützt wird die Initiative unter anderem von den Umweltverbänden BUND, Greenpeace und Klima-Allianz Deutschland. Der Energiekonzern RWE hatte unlängst bekräftigt, dass die laufenden Umsiedlungen und der Tagebau Garzweiler wie geplant bis zum Ende fortgeführt würden.

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