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Nordrhein-Westfalen Tattoo-Messe gestartet: Ruhrpott-Motive im Trend

Eine Frau aus Bochum zeigt im Vorfeld der Messe TattooCon einen frisch tätowierten Zechenturm auf ihrer Wade. Foto: Bernd Thissen

(Foto: Bernd Thissen/dpa)

Mehr als 20 000 Tattoo- und Piercing-Fans werden in Dortmund zur internationalen Messe "TattooCon" erwartet. Künstler aus 15 Ländern wollen dort ihr Können zeigen.

Dortmund (dpa/lnw) - Tattoos auch im Ohr und Piercings aus Gold und mit Diamanten: In Dortmund hat am Freitag die dreitägige "TattooCon 2019" begonnen. Zu der Messe erwartet das veranstaltende Unternehmen rund 400 Aussteller und 600 Tätowierer aus 15 Ländern. Der Hype in Deutschland halte an, wobei sich mehr Frauen als Männer tätowieren lassen, wie ein Sprecher berichtete.

Die meisten Tattoo-Fans gebe es in der Gruppe der 18- bis 30-Jährigen, gefolgt von den 31- bis 40-Jährigen. "Wenn die Leute ein Tattoo haben, ist die Tendenz groß, sich ein weiteres stechen zu lassen. Eins reicht meistens nicht", hieß es beim Veranstalter.

Ein neuer Trend seien "In-Ear-Tattoos", also im Inneren des Ohres. Viele verlangten auch nach Souvenir-Tattoos, die etwa an schöne Reise-Erlebnisse erinnerten. Nach der letzten Zechenschließung seien zudem Ruhrpott-Motive gefragt. Bei Piercings werde verstärkt mit besonders edlen Materialien wie Platin oder Edelsteinen gearbeitet. Bis Sonntag rechne man mit mehr als 20 000 Besuchern, hieß es.

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