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Nordrhein-Westfalen Unternehmensinsolvenzen in NRW auf Vorjahresniveau

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(Foto: Martin Gerten/dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Nordrhein-Westfalen hat im ersten Quartal 2019 auf ähnlichem Niveau gelegen wie im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Doch waren nach Angaben des Statistischen Landesamtes deutlich mehr wirtschaftlich bedeutende Unternehmen betroffen. Deshalb sei sowohl die mögliche Schadenssumme, als auch die Zahl der betroffenen Arbeitnehmer deutlich angestiegen.

Insgesamt mussten im ersten Quartal 1455 Unternehmen die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragen, zwei weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Statistiker am Mittwoch mitteilten. In 1039 Fällen wurde ein Insolvenzverfahren eröffnet; in 416 Fällen wurde eine Eröffnung mangels Masse abgewiesen. Die voraussichtlichen Forderungen beliefen sich auf 700 Millionen Euro und waren damit um 36,9 Prozent höher als im ersten Vierteljahr 2018. Zum Zeitpunkt der Antragstellung waren 11 155 Beschäftigte von den Insolvenzen betroffen - mehr als doppelt so viele wie ein Jahr zuvor.

Neben den Unternehmen beantragten auch 4303 Verbraucher im ersten Vierteljahr 2019 die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens. Das waren 0,3 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Weitere 976 Insolvenzverfahren betrafen ehemals selbstständig tätige Personen, Nachlässe, Gesamtgut sowie natürliche Personen als Gesellschafter.

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