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Nordrhein-Westfalen Verdacht auf Affenpocken in Köln: Entwarnung in Düsseldorf

Affenpocken unter dem Elektronenmikroskop.

(Foto: Essbauer/Sanitätsdienst der Bun)

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - In Köln gibt es einen Verdacht auf eine Affenpocken-Infektion. Ein Mann, der typische Symptome der Krankheit aufweise, stehe zu Hause unter Quarantäne, teilte die Stadt am Montag mit. Das Testergebnis stehe noch aus.

Am Freitag war erstmals in Deutschland in München ein Fall von Affenpocken bestätigt worden. Das Affenpocken-Virus ruft meist nur recht milde Symptome hervor, kann aber auch schwere Verläufe nach sich ziehen. Übertragen wird es vor allem über direkten Kontakt oder Kontakt zu kontaminierten Materialien. Auch eine - wohl sehr seltene - Übertragung über Tröpfchen in der Luft ist auf kürzere Distanzen möglich.

Nach Angaben des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministeriums gibt es keine Verbindung in NRW zu dem Fall in München. Bei dem Fall in Köln geht das Ministerium von einem Kontakt zu einem Ausbruch der Affenpocken auf Gran Canaria aus.

Unterdessen gibt die Stadt Düsseldorf Entwarnung für ihr Gebiet im Fall des Affenpocken-Infizierten, der in München behandelt wird. Diese Person habe sich zuvor zwar tatsächlich in Düsseldorf aufgehalten. Die Gesundheitsbehörde in München habe jedoch ermittelt, dass der Aufenthalt im Düsseldorfer Stadtgebiet vor der eigentlichen Ansteckung des Patienten mit dem Affenpocken-Virus stattgefunden habe, teilte eine Sprecherin der Stadt Düsseldorf am Montag mit. Die Ansteckung sei demnach erst bei einem Zwischenstopp auf der Weiterreise nach München erfolgt.

Quelle: dpa

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