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Nordrhein-Westfalen Verurteilter Apotheker aus Bottrop fordert Zulassung zurück

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Gelsenkirchen/Bottrop (dpa/lnw) - Der 2018 zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilte Apotheker aus Bottrop geht juristisch gegen die Bezirksregierung Münster vor. Die Aufsichtsbehörde hatte ihm im September die staatliche Zulassung (Approbation) als Apotheker entzogen. Dagegen klagt der Mann nun vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Die Klage sei am 14. Oktober eingegangen, sagte eine Sprecherin am Mittwoch. Wann die Richter in der Sache entscheiden, ist offen.

Der Apotheker wurde wegen Tausender unterdosierter Krebsmedikamente vom Landgericht Essen verurteilt. Demnach streckte er die lebenswichtige Medizin seiner Patienten in mindestens 14 500 Fällen aus Habgier, um seinen luxuriösen Lebensstil zu finanzieren. Der Bundesgerichtshof (BGH) bestätigte im Juli 2020 das Urteil und das ausgesprochene lebenslange Berufsverbot.

Der Verurteilte war bereits erfolglos gegen eine andere Entscheidung der Bezirksregierung vorgegangen. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hatte am 10. Dezember 2019 ein vorläufiges Berufsverbot durch die Behörde bestätigt.

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