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Nordrhein-Westfalen Von 500 bis 15 000 Stück: NRW-Gefängnisse bestellen Masken

Ein Mund-Nasen-Schutz der Modefirma van Laack. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Auch die Gerichte, Staatsanwaltschaften und Gefängnisse in NRW haben insgesamt rund 100 000 Masken beim Modehersteller van Laack bestellt. Die Mengen sind sehr unterschiedlich, wie aus einem Bericht des Justizministeriums an den Rechtsausschuss des Landtags hervor geht. So bestellte die JVA Aachen 15 000 Masken für rund 21 000 Euro, das Gefängnis in Castrop-Rauxel 500 für 650 Euro.

Das Oberlandesgericht Hamm bestellte als Großabnehmer für den gesamten Bezirk zum Beispiel 27 000 Stück, das Amtsgericht Neuss 75, die Staatsanwaltschaft Bochum 500 Masken. Insgesamt bezogen die einzelnen Behörden und Institutionen zwischen April und Dezember Masken zu einem Stückpreis von 1,30 Euro bis 4,50 Euro. Der Preis war abhängig von der Stückzahl und - im Fall der teuersten - vom Aufdruck "Justiz NRW".

In der JVA Aachen waren die 15 000 Masken laut JVA-Leiterin Elke Krüger ausschließlich für die Gefangenen vorgesehen. "Da die Stoffmaske aus hygienischen Gründen täglich zu wechseln ist, erhält jeder Gefangene beim wöchentlichen Wäschetausch sieben frisch gewaschene Masken." Zusätzlich habe man eine Maskenreserve für circa zwei Wochen einkalkuliert.

© dpa-infocom, dpa:210223-99-555938/3

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