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Nordrhein-Westfalen Wasser-Sprünge von Brücken "lebensgefährlicher Trend"

Luftaufnahme der Möhnetalsperre. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

(Foto: Julian Stratenschulte/dpa)

Essen (dpa/lnw) - Wegen der aktuell heißen Wetterlage warnt der Ruhrverband davor, von Brücken in Flüsse, Talsperren oder Kanäle zu springen.

Man beobachte auch in diesem Sommer vor allem Jugendliche, die ins Wasser springen, teilte der Verband mit. Er spricht von einem "leichtsinnigen und lebensgefährlichen Trend". Die waghalsigen Sprünge seien nicht nur für die Springer selbst, sondern auch für andere eine große Gefahr.

Unter anderem könnten Hindernisse unter der Wasseroberfläche zu schwersten Verletzungen führen. Dazu komme bei einer Talsperre wie dem Möhnesee ein schwankender Wasserspiegel, so der Ruhrverband. Er macht außerdem darauf aufmerksam, dass Verstöße als Ordnungswidrigkeit geahndet werden können.

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