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Nordrhein-Westfalen Weiberfastnacht leitet Beginn des Straßenkarnevals ein

Eine als Spiegelei verkleidete Närrin zieht zur Weiberfastnacht durch die Straßen. Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild

(Foto: Thomas Frey/dpa/Archivbild)

In den Karnevalshochburgen sind ab heute wieder die Narren los. Besonders für Frauen ist es "der höchste Feiertag". Das seit Jahr und Tag eingeübte Programm sieht Rathaus-Erstürmungen und Krawatten-Abschneiden vor.

Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Narren stürzen sich in den Straßenkarneval: Mit Weiberfastnacht beginnen heute (11.11 Uhr) die tollen Tage bis Aschermittwoch. Vielerorts übernehmen die Frauen die Macht in den Rathäusern, fordern Stadtschlüssel ein und schneiden Krawatten ab. "Weiberfastnacht ist für uns Frauen hier in Köln der höchste Feiertag", sagte die Sprecherin des Festkomitees Kölner Karneval, Tanja Holthaus.

Wettermäßig wird's nicht ganz so toll. Zwar müssen die Narren nicht frieren - es wird so um die elf Grad warm - aber es könnte ab und zu etwas Nieselregen geben. Und vor allem wird es windig. Am Donnerstagabend drohen sogar Sturmböen, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes.

Insbesondere in Köln, wo an Weiberfastnacht immer viele hunderttausend Besucher erwartet werden, ist der Tag auch eine Herausforderung. Die Polizei trifft Vorsorge dafür, dass die tollen keine wilden Tage werden: Mehr als 1000 Beamte werden dort eingesetzt.

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