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Nordrhein-Westfalen Wenig Wasser in Talsperren: "Trinkwasserversorgung sicher"

Ausgetrocknete Gräser stehen am Ufer der Ronsdorfer Talsperre. Foto: Caroline Seidel/dpa/Archivbild

(Foto: Caroline Seidel/dpa/Archivbild)

Düren/Wuppertal (dpa/lnw) - Nach einem sehr trockenen Sommer und Herbst sind die Wasserstände in vielen NRW-Talsperren deutlich gefallen. Im für die Versorgung der Eifel wichtigen Rursee liege sie unter dem langjährigen Mittelwert und nur noch bei gut der Hälfte der Kapazität, sagte der Sprecher des Wasserverbandes Eifel Rur (WVER), Marcus Seiler, am Donnerstag.

Vergleichsweise leere Talsperren meldete auch der für 14 Talsperren zuständige Wupperverband. So staut die Bever-Talsperre aktuell mit gut 9,5 Millionen Kubikmetern Wasser weniger als die Hälfte des Höchststandes (23,7 Millionen Kubikmeter). Die Wupper-Talsperre in Remscheid ist mit knapp 6 Millionen Kubikmetern bei 25,6 Millionen Litern Fassungsvermögen noch leerer.

Probleme für die Trinkwasserversorgung gebe es aber nicht, der Pegelstand sei im "tolerierbaren Bereich", betonte WVER-Sprecher Seiler für die Eifel. Die Rurtalsperre profitiere von den kräftigen Niederschlägen zu Jahresbeginn 2020. Die Talsperre in der Eifel - eine der größten in Deutschland - umfasst bis zu 202,6 Millionen Kubikmeter, derzeit ist sie laut WVER mit 116 Millionen Kubikmetern gefüllt.

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