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Rheinland-Pfalz & Saarland Arbeit der Forstexperten: Grenzübergreifende Koordination

Buchen ragen im Soonwald bei Bad Sobernheim in die Höhe. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

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Stuttgart (dpa/lrs) - Als Teil seines großen Strategieplans für den Wald in den kommenden Jahrzehnten will das Land Baden-Württemberg die Arbeit von Forschern und anderen Experten auch grenzüberschreitend koordinieren. Ziel sei vor allem eine engere Zusammenarbeit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) Baden-Württemberg und der rheinland-pfälzischen Forschungsanstalt für Waldökologie und Forstwirtschaft (FAWF). Eine Arbeitsgruppe der beiden Länder solle zudem prüfen, wie die Einrichtungen in einer südwestdeutschen forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt zusammengeführt werden könnten, heißt es in einer Vorlage des baden-württembergischen Forstministeriums.

Das Papier zur Waldstrategie 2050 soll am Dienstag im Kabinett verabschiedet und anschließend (12.00 Uhr) vorgestellt werden. Erwogen werde auch, weiteren Partnern neben Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg einen Beitritt zur ermöglichen. "Die Einrichtung der gemeinsamen Anstalt würde auf Basis eines Staatsvertrages erfolgen", heißt es in der Kabinettsvorlage weiter.

© dpa-infocom, dpa:210125-99-166090/3

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