Regionalnachrichten

Rheinland-Pfalz & Saarland BASF legt Zahlen inmitten schwächelnder Konjunktur vor

Der Produktionsstandort des Chemie-Unternehmens BASF ist hell erleuchtet. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

(Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild)

Ludwigshafen (dpa/lrs) - Handelskonflikte und Autoflaute in China - der Chemieriese BASF bekommt die schwächelnde Konjunktur schon länger zu spüren. Heute legen die Ludwigshafener ihre Zahlen für das dritte Quartal vor.

Vorstandschef Martin Brüdermüller hatte Ende September gesagt, dass es im Vergleich zum zweiten Quartal keine Besserung gegeben habe. Damals war der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent auf 15,2 Milliarden Euro gesunken. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern hat sich mit einer Milliarde Euro fast halbiert. Nach Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter erhöhte sich der Gewinn nur dank eines Buchgewinns von 1,5 Milliarden Euro im Vorjahr auf 6,5 Milliarden Euro.

Seine Prognose für das laufende Jahr senkte Brudermüller bereits Anfang Juli. Im November 2018 legte der Konzern ein Sparprogramm auf, zu dem auch ein Stellenabbau gehört. Zuletzt gab BASF die Verkleinerung des Vorstands von sieben auf sechs Mitglieder zum Jahresanfang 2020 bekannt und sprach von einer "Effizienzmaßnahme". Zudem trennt sich BASF von Geschäftsbereichen. Die Kasseler Öl- und Gastochter Wintershall wurde mit dem Konkurrenten Dea fusioniert, das Pigmentgeschäft wird an den japanischen Feinchemiehersteller Dic verkauft. Zudem will sich BASF von seinem Bauchemiegeschäft trennen.

Newsticker