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Rheinland-Pfalz & Saarland Baukindergeld in Rheinland-Pfalz für gut 18 300 Familien

Ein Neubau steht eingerüstet auf einem Baufeld. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Symbolbild

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Frankfurt/Mainz (dpa/lrs) - Gut zwei Jahre nach Einführung des Baukindergeldes haben in Rheinland-Pfalz bislang 18 323 Familien eine Zusage für den staatlichen Eigenheim-Zuschuss erhalten. 385 Millionen Euro wurden nach Angaben der Förderbank KfW in dem Bundesland seit dem Start des Programms im September 2018 bis Ende Dezember 2020 gewährt.

Mit einem Anteil von 5,9 Prozent an der Gesamtzahl der bundesweit knapp 310 000 Zusagen liegt Rheinland-Pfalz unter den 16 Bundesländern an sechster Stelle. Im flächenmäßig deutlich kleineren Saarland zählte die KfW bis Ende vergangenen Jahres 4195 Zusagen für Baukindergeld in einer Gesamthöhe von 84,6 Millionen Euro.

Die mit Abstand meisten Baukindergeld-Zuschüsse flossen den KfW-Angaben zufolge bisher in das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Dort wurden seit 2018 gut 64 400 Familien mit fast 1,4 Milliarden Euro gefördert.

Seit dem 18. September 2018 können Familien den staatlichen Zuschuss beantragen. Pro Kind gibt es 12 000 Euro, ausgezahlt in zehn Jahresraten zu je 1200 Euro. Insgesamt stehen 9,9 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Zuschuss konnte rückwirkend beantragt werden: von Eltern oder Alleinerziehenden, die seit dem 1. Januar 2018 eine Baugenehmigung erteilt bekommen oder einen Kaufvertrag unterschrieben haben. Insgesamt wurden bislang gut 6,5 Milliarden Euro Fördergelder in diesem Rahmen ausgeschüttet.

Anträge können noch bis Ende 2023 gestellt werden. Beantragen kann die Leistung, wer bis zum 31. März 2021 eine Baugenehmigung erhält oder einen Kaufvertrag für eine Immobilie unterschrieben hat.

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