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Rheinland-Pfalz & Saarland Bischof: Neue Pfarreien sollen bis Ende 2025 entstehen

Stephan Ackermann, Bischof von Trier. Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild

(Foto: Harald Tittel/dpa/Archivbild)

Trier (dpa/lrs) - Die im Zuge einer Reform im Bistum Trier anvisierten neuen größeren Pfarreien sollen bis spätestens Ende 2025 entstehen. Vorzugsweise sollten sich dazu Pfarreien auf der Ebene der bisher bestehenden 172 Pfarreiengemeinschaften zu neuen Pfarreien zusammenschließen, teilte der Trierer Bischof Stephan Ackermann in einem Schreiben an die Menschen im Bistum Trier mit. Zudem sind 35 pastorale Räume nun verbindlich vorgesehen, in denen über Pfarreigrenzen hinweg zusammengearbeitet werden soll.

Die Pfarreienreform, die auf Beschlüsse einer Synode von 2016 zurückgeht, hat laut Ackermann aktuell sogar "an Dringlichkeit gewonnen". Als Gründe nannte er die veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die fortschreitende Aufdeckung und Aufarbeitung verschiedener Formen von Machtmissbrauch in der Kirche, Folgen der Corona-Pandemie sowie "den fortschreitenden dramatischen Rückgang von personellen und finanziellen Ressourcen".

Die nun angestrebte Pfarreienreform war nach einem Stopp aus Rom erarbeitet worden. Die ursprünglich geplante Reform sah vor, die derzeit 887 Pfarreien, die in 172 Pfarreiengemeinschaften zusammengeschlossen sind, aufzulösen, um dann 35 neue Großpfarreien zu gründen. Dieser Schritt war der Kleruskongregation des Vatikans zu groß - jene Pläne wurden auf Eis gelegt.

In der neuen Version entstehen nun bis zu 172 neue Pfarreien. Die nun geplanten Schritte seien "in den grundlegenden Punkten mit der Kongregation für den Klerus und dem Päpstlichen Rat für die Gesetzestexte abgestimmt", hieß es. Das Bistum Trier zählt gut 1,3 Millionen Katholiken in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

© dpa-infocom, dpa:210303-99-666569/2

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