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Rheinland-Pfalz & Saarland Bombenentschärfung in Kirn hat begonnen

Ein Flatterband mit der Aufschrift

(Foto: Patrick Seeger/dpa/Symbolbild)

Kirn (dpa/lrs) - In der Verbandsgemeinde Kirner Land ist der 500 Meter weite Sperrkreis rund um eine Bombe in der Nahe geräumt worden. Die Entschärfung habe nun begonnen, sagte ein Sprecher der Gemeinde am Freitagmorgen. Etwa 1900 Anwohner hatten bis 8.00 Uhr ihre Wohnungen verlassen müssen. Die Bahnstrecke entlang der Nahe, umliegende Straßen sowie die Bundesstraße 41 wurden gesperrt.

Da sich die Hälfte des am Mittwoch entdeckten Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg unter Wasser befinde, sei die Entschärfung schwierig, teilte die Gemeinde mit. Die Werkzeuge müssten über die Nahe zum Fundort gebracht werden, erklärte der stellvertretende Leiter des Kampfmittelräumdienstes, Frank Bender. Zudem musste ein Weg freigeschnitten werden, erklärte der Gemeindesprecher. Über die Bahnschiene sei weiteres Gerät zum Einsatzort gebracht worden. Nach Angaben der Gemeinde sind 184 Kräfte vor Ort. Wie lange die Entschärfung dauere, lasse sich nicht einschätzen.

Die 250-Kilo-Bombe ist den Angaben nach von zwei Menschen entdeckt worden, die am Mittwoch mit einem Boot auf der Nahe paddelten. Dort herrsche derzeit Niedrigwasser.

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