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Rheinland-Pfalz & Saarland CDU Saar: Parteibasis bei Entscheidungen einbinden

Markus Uhl (CDU) spricht. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa/Archivbild

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Saarbrücken (dpa/lrs) - In der Debatte um die Neuausrichtung der Union muss die Parteibasis nach Ansicht der CDU Saar bei wichtigen Entscheidungen eingebunden werden. "Wir haben viele Mitglieder, die das zurecht einfordern und die auch bereit sind, sich einzubringen", sagte der Generalsekretär der CDU Saar, Markus Uhl, der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken. Man sei in der Partei allerdings mit dem Delegiertenprinzip auch immer gut gefahren. "Deshalb ist es wichtig, sich genau anzuschauen, bei welchen Entscheidungen die Mitglieder befragt werden können und wo wir auf das Delegiertenprinzip zurückgreifen."

Genau über solche Mechanismen werde die Kreisvorsitzendenkonferenz am 30. Oktober beraten - und dann Vorschläge unterbreiten. Uhl sagte, es gebe Kreisvorsitzende in der CDU Saar, die im Vorfeld ihre Mitglieder vor Ort befragten. "Das ist vorbildlich und zeigt, dass unsere Kreisvorsitzenden nah an der Basis sind und selbstverständlich die Mitglieder in ihre Entscheidungen mit einbeziehen", sagte er.

Der CDU-Kreisverband Neunkirchen zum Beispiel hat bereits eine Befragung seiner Mitglieder vor der Kreisvorsitzendenkonferenz angekündigt. Das Votum der Mitglieder werde für ihn bei der Konferenz am 30. Oktober zum Verfahren zur Findung der neuen Parteispitze entscheidend sein, hatte Kreisvorsitzender Roland Theis gesagt.

Zu möglichen neuen Köpfen für die Führungsspitze der Partei wollte Uhl noch nichts sagen: "Da noch keine Kandidaten für den CDU Bundesvorsitz feststehen, wird es seitens der CDU Saar zu diesem Zeitpunkt auch keine Festlegung geben."

© dpa-infocom, dpa:211016-99-616650/2

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