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Rheinland-Pfalz & Saarland Corona-Inzidenz in Rheinland-Pfalz verharrt auf Höchststand

Eine Person tropft eine Flüssigkeit in einen Corona-Schnelltest. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Illustration)

Mainz (dpa/lrs) - Die Inzidenz der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz hat sich am Dienstag nicht verändert. Das Landesuntersuchungsamt ermittelte wie am Vortag einen Wert von 177,3 (einschließlich von Angehörigen der US-Streitkräfte). Dies ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie im Februar 2020.

Die Gesundheitsämter zählten 1436 neue Infektionen. Aktuell sind 11 413 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Todesfälle von Covid-19-Patienten seit Beginn der Pandemie stieg um neun auf 4194.

Die Hospitalisierungsinzidenz - also die Krankenhausaufnahmen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen - sank von 3,1 auf 3,0. Von den verfügbaren Betten auf Intensivstationen waren 5,62 Prozent mit Covid-19-Patienten belegt, nach 5,86 Prozent am Montag.

"Die Situation ist kritisch", sagte am Dienstag ein Sprecher der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz zur Ausstattung der Kliniken mit Pflegerinnen und Pflegern auf Intensivstationen. Der Pflegenotstand habe schon vor der Pandemie begonnen. "Jetzt ist die Überbelastung so groß, dass sich der eine oder die andere überlegt, das bei dieser niedrigen Bezahlung weiter zu machen."

Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gab es am Dienstag weiter im Kreis Germersheim mit 455,7. Danach folgen der Kreis Südliche Weinstraße (351,1) sowie die Städte Landau (340,6) und Worms (313,9). Am niedrigsten war die Sieben-Tage-Inzidenz mit jeweils 84,9 im Kreis Bernkastel-Wittlich und in der Stadt Trier.

© dpa-infocom, dpa:211116-99-21845/2

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