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Rheinland-Pfalz & Saarland DAK-Analyse: Krankenstand leicht gesunken

DAK. Foto: Christoph Soeder/Archivbild

(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Mainz (dpa/lrs) - Der Krankenstand in Rheinland-Pfalz ist nach einer DAK-Analyse im ersten Halbjahr 2019 leicht gesunken - lag aber über dem Bundesdurchschnitt. An jedem Tag waren durchschnittlich 45 Arbeitnehmer krankgeschrieben, im Vorjahreszeitraum waren es 46 - und im Bundesdurchschnitt 42, wie die DAK in Mainz am Dienstag mitteilte.

Ein DAK-versicherter Erwerbstätiger war im Schnitt rund acht Tage arbeitsunfähig. Muskel-Skelett-Beschwerden wie Rückenschmerzen verursachten die meisten Ausfalltage, sie waren der Grund für mehr als jeden fünften Fehltag. Atemwegserkrankungen wie Erkältung und Bronchitis kamen auf Platz zwei und machten rund 16 Prozent des gesamten Krankenstands aus. Dritthäufigster Grund für eine Erkrankung waren psychische Leiden wie Depressionen. Sie verursachten mehr als jeden sechsten Fehltag und nahmen leicht zu.

Zwei von drei Beschäftigen legten keine einzige Krankmeldung vor. Da es zu Beginn des Jahres keine Erkältungswelle gegeben habe, sei die Zahl der Atemwegsbeschwerden im Vergleichszeitraum um 26 Prozent gesunken.

Die DAK ist eine der größten Krankenkassen in Deutschland und versichert in Rheinland-Pfalz knapp 350 000 Menschen. Für die Analyse hat das IGES Institut die Daten von rund 150 000 erwerbstätigen DAK-versicherten Rheinland-Pfälzern ausgewertet.

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