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Rheinland-Pfalz & Saarland DAK-Analyse: Weniger Krankmeldungen im Saarland

DAK. Foto: Christoph Soeder/Archivbild

(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Saarbrücken (dpa/lrs) - Im Saarland haben sich im ersten Halbjahr dieses Jahres nach einer DAK-Analyse deutlich weniger Beschäftigte wegen Erkältungen krankgemeldet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sank die Zahl der Atemwegsbeschwerden um 30 Prozent: Die ausgebliebene Erkältungswelle zu Beginn des Jahres mache sich beim Krankenstand bemerkbar, teilte die Krankenkasse DAK am Dienstag mit. Auch insgesamt habe es in den ersten sechs Monaten weniger Krankmeldungen gegeben: Der Krankenstand ging von 5,2 auf 5,0 Prozent zurück.

Für die Analyse hat das IGES Forschungsinstitut in Berlin Daten von rund 30 500 erwerbstätigen DAK-Versicherten im Saarland ausgewertet. Die DAK zählt saarlandweit knapp 80 000 Versicherte.

Haupt-Ausfallgrund seien Muskel-Skelett-Beschwerden wie Rückenschmerzen gewesen, hieß es. Auf Platz zwei standen psychische Leiden, die im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 um zehn Prozent gestiegen waren. Erkältungen waren der dritthäufigsten Grund für eine Krankmeldung. Ein versicherter Erwerbstätiger war laut DAK im Schnitt neun Tage arbeitsunfähig gewesen.

Zwei von drei Saarländer hätten ihrem Arbeitgeber in der Zeit keine einzige Krankmeldung vorgelegt. Insgesamt lag der saarländische Krankenstand weiter deutlich über dem Bundesdurchschnitt (4,2).

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