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Rheinland-Pfalz & Saarland Dreyer lobt Erfolge heimischer Unternehmen im Corona-Kampf

Malu Dreyer (SPD), Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz. Foto: Boris Roessler/dpa

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Mainz (dpa/lrs) - Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat bei einem Besuch beim Mainzer Spezialglashersteller Schott die Erfolge rheinland-pfälzischer Unternehmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie hervorgehoben. "Ein Impfstoff ist nichts wert, wenn man die Verpackung nicht hat. Und da kommt Schott ins Spiel", sagte Dreyer am Montag. Das Unternehmen ist an der Produktion von Fläschchen für den Transport von Impfstoffen beteiligt. So ist laut Schott ein sehr großer Teil der Pharmaunternehmen, die einen Corona-Impfstoff entweder bereits herstellen oder noch erforschen, Kunde des Konzerns. Namen gibt Schott nicht bekannt. Nicht weit vom Schott-Sitz entfernt befindet sich die Zentrale des Mainzer Impfstoffherstellers Biontech.

Schott will in diesem Jahr Fläschchen für insgesamt zwei Milliarden Corona-Impfdosen produzieren. "Ich gehe davon aus, dass wir mit einer höheren Menge abschließen können", sagte Schott-Vorstandschef Frank Heinricht. Dreyer betonte, es gebe neben Biontech, Schott und dem Pharmakonzern Boehringer Ingelheim noch eine ganze Reihe von Unternehmen in Rheinland-Pfalz, die ganz wichtig im Kampf gegen die Pandemie seien. "Es ist wunderbar, welche Unternehmen momentan Geschichte schreiben", sagte sie.

Beim Ziel, bis 2030 CO2-neutral zu werden, kann Schott mit finanzieller Hilfe vom Bund rechnen. Die Produktion von Spezialglas ist sehr energieintensiv, in den Schmelzwannen müssen teils bis zu 1700 Grad Celsius erreicht werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) machte den Mainzern Hoffnung auf Fördergelder. "Wir fordern dazu auf, einen Förderantrag zu stellen, damit wir Sie fördern können", sagte sie bei dem Werksbesuch.

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