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Rheinland-Pfalz & Saarland Dreyer und Ebling ziehen Zwischenbilanz im Ahr-Flutgebiet

Brachflächen, Baustellen und die zerstörte Eisenbahnbrücke über die Ahr prägen das Ortsbild von Altenahr-Kreuzberg.

(Foto: Boris Roessler/dpa/Archivbild)

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lrs) - Fast eineinhalb Jahren nach der Ahrflut mit mindestens 134 Toten zieht die rheinland-pfälzische Landesregierung in dem Flusstal eine Zwischenbilanz des Wiederaufbaus. An diesem Mittwoch wollen Regierungschefin Malu Dreyer und Innenminister Michael Ebling (beide SPD) mit Bürgermeistern und der parteilosen Ahrweiler-Landrätin Cornelia Weigand in Dümpelfeld über das weitere Vorgehen in dem langgestreckten Flutgebiet beraten.

Nach dem Treffen hinter verschlossenen Türen ist in Dümpelfeld (11.30 Uhr) laut Staatskanzlei die Übergabe von Bewilligungsbescheiden für finanzielle Unterstützungen geplant. Anschließend wollen Dreyer und Ebling die aktuelle Lage im Winzerdorf Altenahr (12.45 Uhr) und in der Kurstadt Bad Neuenahr-Ahrweiler (14.15 Uhr) in Augenschein nehmen und mit Flutopfern sprechen. Bei dem extremen Hochwasser im Juli 2021 waren Tausende Gebäude verwüstet worden. Landrätin Weigand bezeichnet das Ahrtal als "die größte Baustelle Deutschlands".

Die Landesregierung steht wegen später Warnungen, teils verzögerter amtlicher Hilfe sowie aufgrund des schleppenden Wiederaufbaus unter Druck. Hier spielt allerdings auch der Mangel an Gutachtern, Handwerkern und Baumaterialien eine Rolle.

Quelle: dpa

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