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Rheinland-Pfalz & Saarland Eine Million Menschen können sich für Impfung registrieren

Spritzen gefüllt mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen Covid 19. Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

(Foto: Bodo Schackow/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild)

Die Corona-Schutzimpfungen nehmen langsam an Fahrt auf. Alle Menschen, die in einer der drei Priorisierungsgruppen sind, können sich jetzt zumindest für einen Termin in einem Impfzentrum melden.

Mainz (dpa/lrs) - Mehr als eine Million Menschen in Rheinland-Pfalz können sich seit diesem Freitag für eine Corona-Schutzimpfung registrieren lassen. Rund 60 000 hatten davon bereits bis 8 Uhr Gebrauch gemacht, sagte Ministeriumssprecher Markus Kuhlen am Morgen. "Die Internetseite läuft stabil."

Die Landesregierung hat die Registrierung für die gesamte Priorisierungsgruppe 3 geöffnet. Bei einer Registrierung gibt es aber nicht gleich einen Termin in einem der 32 Impfzentren des Landes. Der wird erst vergeben, sobald genug Impfstoff da ist. Das kann einige Wochen dauern. Die ersten Spritzen sollen dem Gesundheitsministerium zufolge ab Ende Mai gesetzt werden.

Vorgezogen werden Lehrer an weiterführenden Schulen, die auch zur Gruppe 3 gehören. Sie sollen in den ersten beiden Mai-Wochen geimpft werden.

Die rund 550 000 Rheinland-Pfälzer zwischen 60 und 69 Jahren, die auch zur Gruppe 3 zählen, können sich schon länger registrieren lassen. Zunächst ist aber - gemäß der Impfverordnung des Bundes - die Gruppe 2 dran. Das sind vor allem Menschen zwischen 70 und 79 Jahren sowie Kontaktpersonen von Schwangeren und Pflegebedürftigen. Sie sollen bis Ende Mai ihre erste Impfung bekommen haben.

Zur Gruppe 3 gehören zudem Menschen mit Vorerkrankungen wie Herzinsuffizienz, Asthma und HIV, bestimmten Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen und Adipositas - sowie bis zu zwei Kontaktpersonen. Dazu kommen laut Bundesimpfverordnung alle Menschen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie in Schulen arbeiten. Auch Einrichtungen und Unternehmen der "Kritischen Infrastruktur" fallen in diese Gruppe. Dazu zählten laut Bundesvorgaben unter anderem der Lebensmitteleinzelhandel, Pharma, Apotheken, Ernährung, Wasser- und Energieversorgung, Transport- und Verkehr, das Bestattungswesen sowie Mitglieder von Verfassungsorganen, Kräfte der Berufsfeuerwehren und ehrenamtlichen Wehren sowie Wahlhelfer.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-314119/4

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