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Rheinland-Pfalz & Saarland Ex-Referee will Kaiserslautern in "positive Zukunft" führen

Ex-Referee Markus Merk. Foto: Julian Stähle/dpa

(Foto: Julian Stähle/dpa)

Kaiserslautern (dpa/lrs) - Ein Team um den ehemaligen WM- und Bundesliga-Schiedsrichter Markus Merk will den kriselnden 1. FC Kaiserslautern wieder in die Spur führen. Zusammen mit dem ehemaligen Nationalspieler Martin Wagner, Ex-FCK-Vorstand Rainer Keßler, dem früheren Vorstandsmitglied des SC Freiburg, Martin Weimer, und Wirtschaftsanwalt Jörg Wilhelm will das Quintett für den Aufsichtsrat des krisengeplagten Fußball-Drittligisten kandidieren.

"Wenn es uns gelingt, alle verfügbaren Kräfte auf einen gemeinsamen Nenner zu vereinen und die Energie des Vereins, der Mitglieder und Fans zu bündeln, sehen wir eine sehr gute Chance den 1. FC Kaiserslautern in eine positive Zukunft zu führen", heißt es in einer Mitteilung des Teams vom Freitag.

Nachdem in den vergangenen zwei Wochen das komplette Kontrollgremium der Pfälzer aufgrund der monatelangen Unruhen rund um die Investorensuche zurückgetreten ist, muss sich der Fritz-Walter-Club personell neu aufstellen. Die für den 20. Oktober angesetzte Jahreshauptversammlung wurde daraufhin verlegt, um bei einem späteren Termin eine Neuwahl des Gremiums zu ermöglichen. Die Bewerbungsfrist für Kandidaten beträgt drei Wochen. "Um die Voraussetzung für Stabilität zu schaffen" fordert das Team um Merk eine zeitnahe Ansetzung der Versammlung und favorisiert den 17. November.

Die Zeit drängt, da der neu gewählte Aufsichtsrat einen Nachfolger für den am Jahresende scheidenden Sportchef Martin Bader finden muss. Zudem gilt es, die Verträge mit dem potenziellen Investor Flavio Becca oder einem anderweitigen Geldgeber abzuschließen, um den wirtschaftlichen Kollaps abzuwenden.

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