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Rheinland-Pfalz & Saarland Fernzugriff auf Bitcoins: Polizei warnt vor Online-Gaunern

Tasten einer beleuchteten Tastatur (Aufnahme mit Zoomeffekt). Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

(Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild)

Kaiserslautern (dpa/lrs) - Beim Handel mit Digitalwährungen ist ein Mann aus Kaiserslautern von Betrügern hereingelegt worden. Dem 36-Jährigen entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro, teilte die Polizei am Dienstag mit. Demnach hatte der Mann bereits ein Bitcoin-Konto. Vergangene Woche hatte er laut Polizei mehrere Anrufe von einer angeblichen "Trading Zentrale" erhalten. Mitarbeiter teilten ihm mit, dass er noch auf diversen Konten Kryptowährungen verfügbar habe und man ihm diese auszahlen wollen.

Der 36-Jährige eröffnete für den Transfer ein neues Bitcoin-Konto und gab seinen Computer für einen Fernzugriff frei. Doch statt die versprochene Auszahlung zu erhalten, wurden der Mitteilung zufolge seine echten Bitcoins auf ein fremdes Konto transferiert. Der Mann erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt.

Im Bereich der Digitalwährungen seien falsche Anlage-Plattformen weit verbreitet, warnte die Polizei. Cyberkriminelle nutzten die Unwissenheit der Opfer aus und transferierten Geld auf eigene Konten im Ausland. Ähnlich wie beim Onlinebanking sollten sensible Daten nicht preisgegeben und kein Fernzugriff auf den Computer gewährt werden.

© dpa-infocom, dpa:210309-99-747934/2

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