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Rheinland-Pfalz & Saarland Feuer im Keller: Mehr als 70 Bewohner müssen Haus verlassen

Einsatzwagen der Feuerwehr. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/Archivbild

(Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa)

Spät am Abend müssen die Bewohner eines Mehrfamilienhauses ihre Wohnungen verlassen. Ein Feuer mit viel Qualm beschäftigt die Feuerwehr stundenlang.

Mainz (dpa/lrs) - Ein Mehrfamilienhaus in Mainz ist am späten Montagabend wegen eines Kellerbrandes evakuiert worden. Mehr als 70 Bewohner mussten die Nacht bei Familie, Freunden oder in einer Notunterkunft verbringen, wie Polizei und Feuerwehr am Dienstag berichteten. Eine schwangere Frau wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Beim Eintreffen der Feuerwehr hatten sich bereits mehr als 20 Menschen ins Freie gerettet. Weitere Bewohner mussten nach Feuerwehrangaben mit vor Rauchgas schützenden Fluchthauben nach draußen geführt werden.

Das Feuer war aus zunächst ungeklärter Ursache ausgebrochen, der Rauch zog auch ins Treppenhaus. Wegen des starken Qualms konnte die Feuerwehr nicht direkt mit den Löscharbeiten beginnen und musste zunächst den Keller und das Treppenhaus belüften. Die Löschmaßnahmen dauerten mehrere Stunden, weil brennender Hausrat von Hand aus einem Kellerabteil geräumt werden musste. Bewohner, die zunächst noch in ihren Wohnungen geblieben waren, mussten wegen Schäden an der Stromversorgung das Haus schließlich auch verlassen.

Der verrauchte und verschmorte Keller könne erst im Laufe des Dienstags von den Brandermittlern betreten werden, berichtete die Polizei weiter. Das Gebäude sei vorübergehend nicht bewohnbar, teilte die Feuerwehr mit. Messungen sollen noch am Dienstag ergeben, welche Wohnungen noch genutzt werden können. Die Höhe des Schadens war am Morgen noch unklar.

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