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Rheinland-Pfalz & Saarland Gewerkschaft sucht Lösungen für Auto- und Stahlindustrie

Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte, Jörg Köhlinger, spricht im VW-Werk Kassel. Foto: Uwe Zucchi/dpa/Archivbild

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Saarbrücken (dpa/lrs) - Die IG Metall will den tiefgreifenden Wandel der Auto- und Stahlindustrie mit einer neuen sogenannten Transformationswerkstatt begleiten und so möglichst viele Industriejobs im Land retten. Ziel der am Freitag in Saarbrücken vorgestellten Werkstatt sei es, gemeinsam mit Betriebsräten Lösungen zu erarbeiten, wie die Unternehmen der beiden Branchen den anstehenden Herausforderungen begegnen könnten, teilte die IG Metall mit. Es werde etwa um Themen wie Aus- und Weiterbildung, um eine CO2-neutrale Produktion von Stahl oder um Elektromobilität gehen.

Rund 60 000 Menschen arbeiteten im Saarland direkt oder indirekt in der Stahl- und Automobilindustrie, erklärte der Leiter des IG Metall-Bezirks Mitte, Jörg Köhlinger. "Nahezu das ganze Land lebt davon." Daher sei es wichtig, dass der Transformationsprozess gelinge. Finanziell getragen wird die sogenannte Werkstatt von den saarländischen IG-Metall-Geschäftsstellen, vom IG Metall Bezirk Mitte sowie dem Vorstand der Gewerkschaft.

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