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Rheinland-Pfalz & Saarland Im Unterricht muss keine Maske mehr getragen werden

Ein Mund-Nasen-Schutz liegt im Unterricht auf Unterlagen. Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild

(Foto: Matthias Balk/dpa/Symbolbild)

Erleichterung für die Schulen in Rheinland-Pfalz: Die im November zunächst unter bestimmten Voraussetzungen eingeführte Maskenpflicht wird aufgehoben. Das ist auch im Sinne der Elternvertretung.

Mainz (dpa/lrs) - Schülerinnen und Schüler in Rheinland-Pfalz müssen ab Montag keine Maske mehr im Unterricht tragen. Die Landesregierung reagiert damit auf die gesunkene Zahl von Corona-Infektionen, wie Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) am Dienstag nach einer Kabinettssitzung in Mainz mitteilte. Die neue Regelung gelte solange, wie die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Infektionen unter einem Wert von 35 bleibe. Am Montag waren es landesweit 16,0.

Auf dem Weg zum Platz im Klassenzimmer solle die Schutzmaske weiter getragen werden, sagte Hubig. Damit gebe es eine ähnliche Regelung wie für Restaurants.

Die Maskenpflicht im Unterricht wurde im November vergangenen Jahres eingeführt, zunächst nur für die weiterführenden Schulen und bei hoher Inzidenz. Zuletzt galt, dass an allen Schulen im Unterricht eine Maske getragen werden musste - bei vereinbarten Maskenpausen. An den Grundschulen gab es eine Ausnahme für den Aufenthalt auf dem Schulhof.

Zum Wochenbeginn und damit zum Beginn des Präsenzunterrichts an allen Schulen in Rheinland-Pfalz hatte die Vertretung der Eltern eine Aufhebung der Maskenpflicht im Unterricht gefordert. Bei einer Online-Sitzung des Landeselternbeirats wurde ein entsprechender Antrag mehrheitlich angenommen.

© dpa-infocom, dpa:210615-99-02034/4

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