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Rheinland-Pfalz & Saarland Land will mehr als 1000 Ehrenamtliche für Gesundheitsämter

Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

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Mainz (dpa/lrs) - Die rheinland-pfälzische Landesregierung will in der Corona-Krise in den nächsten Wochen rund 1000 Ehrenamtliche zur Unterstützung der stark belasteten Gesundheitsämter gewinnen. Diese Helfer sollen die Behörden unentgeltlich in fünfköpfigen Teams dabei unterstützen, Kontaktpersonen von Infizierten nachzuverfolgen. Ein Konzept werde erarbeitet, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Die "Rhein-Zeitung" hatte zuvor berichtet.

"Das Nachverfolgen von Kontaktpersonen ist extrem aufwendig", hatte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) der Zeitung gesagt. Die Gesundheitsämter arbeiteten derzeit bereits nahezu rund um die Uhr und es sei davon auszugehen, dass sie noch mehrere Monate stark belastet seien, sagte Sprecherin Schneider.

Die am Mittwoch gestartete Online-Plattform "teamRLP" soll helfen, Ehrenamtliche zu finden. Ziel der Plattform von Deutschem Roten Kreuz und Landesregierung ist es, in der Corona-Krise Ehrenamtliche, Hilfsorganisationen und Institutionen in Rheinland-Pfalz schneller zusammenbringen. Laut Bundesvorgaben soll es pro 20 000 Einwohner ein fünfköpfiges Team geben.

"Wir hoffen derzeit, dass sich die Kurve der Infektionsfälle durch die strenge Kontaktreduzierung abflacht. Wenn die Beschränkungen des Alltagslebens wieder gelockert werden, muss sichergestellt werden, dass die Gesundheitsämter gut aufgestellt sind, um die Pandemie weiter einzudämmen", so die Ministerin in der Zeitung. "Dann müssen wir die Kontaktpersonen von Infizierten akribisch nachverfolgen. Dafür brauchen wir auch ehrenamtliche Helfer." Zudem müsse die Zahl der Tests deutlich erhöht werden. Derzeit würden im Land täglich 2500 bis 2800 Tests gemacht. Kapazitäten gebe es für täglich bis zu 5000.

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