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Rheinland-Pfalz & Saarland Landesbeschäftigte: 2,8 Prozent mehr Gehalt und 1300 Euro

Eurobanknoten liegen auf einem Tisch. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Illustration

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Mainz (dpa/lrs) - Die rund 36.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst des Landes Rheinland-Pfalz bekommen von Dezember 2022 an 2,8 Prozent mehr Geld. Dazu kommt bis spätestens März 2022 eine steuer- und abgabenfreie Corona-Sonderzahlung von 1300 Euro. In den Tarifverhandlungen sei es gelungen, einen gerechten Ausgleich zu finden zwischen den berechtigten Bedürfnissen der Beschäftigten einerseits, aber auch den Möglichkeiten der öffentlichen Haushalte andererseits, teilte Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) am Montag mit. Gewerkschaften und die Tarifgemeinschaft der Länder als Arbeitgeber hatten sich am Montag in Potsdam auf den Abschluss geeinigt.

Die Entgelte von Azubis, Praktikantinnen und Praktikanten und Studierenden im öffentlichen Dienst der Länder steigen demnach ab Dezember 2022 um 50 Euro, im Gesundheitswesen um 70 Euro. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Über die Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich entscheide das rheinland-pfälzische Kabinett, erklärte Ahnen. Die Vorsitzende des DGB Rheinland-Pfalz/Saarland, Susanne Wingertszahn, teilte mit, man gehe davon aus, dass der Ministerrat eines finanzstarken Landes der zeit- und inhaltsgleichen Übertragung des Tarifergebnisses zustimmen werde.

© dpa-infocom, dpa:211129-99-188452/2

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