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Rheinland-Pfalz & Saarland Landesmusikrat fordert Hilfen für freie Musiker

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Mainz (dpa/lrs) - Der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz fordert in der Corona-Krise Hilfen für freiberuflich tätige Musiker und Musikpädagogen. Derzeit könnten nur laufende Betriebskosten geltend gemacht werden, teilte der Musikrat am Donnerstag in Mainz mit. Diese seien jedoch kaum oder nur in geringem Ausmaß vorhanden. Stattdessen müssten Einnahme-Ausfälle geltend gemacht werden können. Ein eigenes Landesprogramm zur Unterstützung freier Kulturschaffender gebe es nicht, die einzige Hilfestellung sei derzeit das Soforthilfeprogramm des Bundes. "Die Haltung der Landesregierung, diese Berufsgruppe auf Hartz IV zu verweisen, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Freiberuflers", teilte Landesmusikrats-Präsident Peter Stieber mit.

Der Landesmusikrat schätzt, dass insgesamt rund 5100 Freischaffende betroffen sein könnten. Der Landesmusikrat ist nach eigenen Angaben der Dachverband für mehr als 500 000 Musizierende in Rheinland-Pfalz.

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