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Rheinland-Pfalz & Saarland Lewentz betont Verbundenheit mit Hahn-Beschäftigten

Roger Lewentz, Innenminister von Rheinland-Pfalz, gestikuliert. Foto: Andreas Arnold/dpa/Archivbild

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Koblenz/Hahn (dpa/lrs) - Die Hunsrück-Region ist nach den Worten von Innenminister Roger Lewentz (SPD) wirtschaftlich erfolgreich und bedeutsam für die erfolgreiche Gesamtentwicklung von Rheinland-Pfalz. "Natürlich steht dementsprechend die Landesregierung zum Flughafen Hahn und dessen Mitarbeitern am Hunsrück-Airport", teilte das Innenministerium am Montag in Mainz auf Anfrage mit. Minister Lewentz habe am Montagmorgen aus seinem Urlaub mit Betriebsratschef Thomas Dillmann und Verbandsgemeindebürgermeister Harald Rosenbaum (CDU) telefoniert.

"Die möglichen Beihilfen, die von der Europäischen Kommission genehmigt wurden, sind bereits für den Haushalt angemeldet." Weitere Anträge lägen bislang nicht vor. "Die Auszahlung hänge davon ab, dass die aktuellen Vorwürfe aufgeklärt sind.

Angesichts der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Steuerfahndung beim Hunsrück-Flughafen Hahn hatte der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionschef Christian Baldauf zuvor Aufklärung von der Landesregierung verlangt. Viele Menschen im Hunsrück sorgten sich um ihre Arbeitsplätze und hätten Transparenz verdient. Zudem sei in den Regionalflughafen Steuergeld in Millionenhöhe geflossen.

Beamte der Staatsanwaltschaft Koblenz und der Steuerfahndung des Finanzamts Trier hatten am Donnerstag Gebäude am Flughafen Hahn durchsucht. Ermittelt werde gegen drei Verantwortliche von sechs am Flughafen Hahn tätigen Gesellschaften, hatte die Staatsanwaltschaft am Freitag mitgeteilt. Die Durchsuchungen sollten zur Aufklärung der Vorwürfe beitragen.

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