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Rheinland-Pfalz & Saarland Ludwigshafen diskutiert über Rathaus und Hochstraßen

Ein Baukran steht auf der Fahrbahndecke der Hochstraße Süd. Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild

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Ludwigshafen (dpa/lrs) - Der aufwendige Teilabriss der Hochstraße Süd in Ludwigshafen läuft noch - da stellt die zweitgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz auch die Weichen für das nächste Megaprojekt. Der Stadtrat stimmte am Montag einem Abriss des Rathausgebäudes zu und machte damit zudem den Weg frei für die Prüfung des Verlaufs einer geplanten Stadtstraße. Damit folgte das Gremium dem Vorschlag der Verwaltung. Wo ein neues Rathaus entstehen soll, wird noch geprüft.

Nach einem Abriss wäre das Areal komplett zur Planung verfügbar - gerade auch für die schwierige Verkehrsführung in der Industriestadt am Rhein. Die Verwaltung will zeitnah untersuchen, welche Vorteile eine leichte Trassenänderung der geplanten Stadtstraße hätte - unter anderem für eine kürzere Bauzeit sowie niedrigere Kosten.

Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck (SPD) sagte, zur Finanzierung spreche sie auch mit Bund und Land. "Entscheidungen für Ludwigshafen sind immer auch Entscheidungen für die ganze Region", unterstrich sie. Es seien nicht nur Stadtstraßen. "Das sind Rhein-Querungen und Wirtschaftswege für Unternehmen und Pendler."

Erneuert werden muss in Ludwigshafen außer der bereits fast ganz demontierten Hochstraße Süd auch die marode Hochstraße Nord. Beide gelten als wichtige Verkehrsachsen der Metropolregion Rhein-Neckar mit Kommunen in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Hessen.

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