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Rheinland-Pfalz & Saarland Mehr als 600 neue Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz

Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild

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Mainz (dpa/lrs) - Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Mittwoch 667 neue Corona-Infektionen registriert. Die Zahl der Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, stieg um 37 auf 2417 (Stand 14.10 Uhr), wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Aktuell sind demnach 13 305 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Das ist der niedrigste Stand seit dem 11. November 2020.

Innerhalb von 24 Stunden wurden 123 Covid-19-Patienten neu in eines der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser gebracht. Von 185 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 90 Patienten beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) vom Mittwoch hervorgeht.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100 000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Mittwoch in ganz Rheinland-Pfalz bei 90,0 und damit unter dem Wert der Vorwoche (101,1). Das ist der niedrigste Stand seit Ende Oktober.

Den aktuell höchsten Wert im Land gibt es im Kreis Birkenfeld mit 205,1. Danach folgen die Stadt Frankenthal (137,4), der Kreis Neuwied (129,6) und die Stadt Worms (129,3). Fünf Kommunen liegen unter dem Schwellenwert von 50. Die niedrigste Inzidenz wurde für den Kreis Trier-Saarburg mit 39,5 ermittelt.

Die Pandemie begann in Rheinland-Pfalz Ende Februar 2020 mit einem positiven Test in Koblenz. Seitdem haben sich in dem Bundesland nachweislich 91 077 Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert.

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