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Rheinland-Pfalz & Saarland Mehrere Unfälle in Rheinland-Pfalz wegen Schnee und Eis

Tauender Schnee bedeckt eine Straße. Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild

(Foto: Ole Spata/dpa/Symbolbild)

Schnee und glatte Straßen haben in Rheinland-Pfalz zu Unfällen geführt. Insgesamt blieb die Lage aber ruhig. Auch in den Ski- und Rodelgebieten gab es keinen Massenansturm.

Kaiserslautern/Ludwigshafen/Mainz (dpa/lrs) - Schneefall hat Rheinland-Pfalz am Sonntag vielerorts in ein Winterwunderland verwandelt. Während sich die einen über den Schnee freuten, musste die Einsatzkräfte besonders am Morgen mehrfach wegen witterungsbedingter Unfälle ausrücken.

Für eine solche Wetterlage sei es aber eine gute Bilanz, sagte ein Polizeisprecher in Kaiserslautern. Bis zum Sonntagvormittag seien im Polizeipräsidium 19 Verkehrsunfälle wegen Schnee und Eis registriert worden. Dabei seien zwei Menschen leicht verletzt worden und es sei ein Sachschaden von insgesamt 68 000 Euro entstanden. Am Mittag sei es ruhig geblieben.

Auch die Polizei im Ludwigshafen meldete am Mittag eine entspannte Lage. Am Morgen hatte es acht witterungsbedingte Verkehrsunfälle mit insgesamt 30 000 Euro Schaden gegeben. Verletzt worden sei aber niemand.

In Neuwied am Rhein kam es in der Nacht zum Sonntag zu insgesamt vier Verkehrsunfällen, die zumindest teilweise auf die winterlichen Witterungsbedingungen zurückzuführen waren, wie die Polizei mitteilte. Bei den Unfällen sei niemand verletzt worden. Es sei ein Sachschaden in Höhe von rund 17 000 Euro entstanden.

In der Region um Andernach auf der anderen Rheinseite gab es nach Angaben der Polizei zahlreiche Unfälle wegen starken Schneefalls und plötzlicher Glätte. Hauptursache sei meistens eine zu schnelle Geschwindigkeit gewesen. Verletzt worden sei niemand.

In Speyer war laut Polizeiangaben am frühen Sonntagmorgen ein Auto auf der Bundesstraße 9 aufgrund der Witterung von der Fahrbahn abgekommen und auf einem Acker auf der Seite liegengeblieben. Alle drei Fahrzeuginsassen konnten sich demnach unverletzt befreien.

In Mainz war die Lage "völlig unauffällig", wie ein Polizeisprecher mitteilte. Auch in Trier und Koblenz war es laut Polizei den Sonntag über ruhig auf den Straßen.

In den Wintersportgebieten in Rheinland-Pfalz blieb ein großer Ansturm am Sonntag ebenfalls aus. Rund um die hohe Acht waren am Mittag nach Schätzungen der Polizei etwa 1500 Wintersportler unterwegs. Alles sei aber geregelt verlaufen. "Da kann man die Leute nur loben", sagte ein Polizeisprecher. Und auch die Bilanz bei Kontrollen am schwarzen Mann, am Erbeskopf, am Rösterkopf und am Idarkopf fiel positiv aus, wie die Polizei in Trier mitteilte.

In der Nacht zum Montag kann es laut Deutschem Wetterdienst (DWD) örtlich noch etwas schneien. Der DWD warnt weiterhin vor Glätte.

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