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Rheinland-Pfalz & Saarland Nach Amokfahrt in Trier mehr Polizei in den Städten

Beamte der Kriminaltechnik stehen in der Trierer Fußgängerzone. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild

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Mainz (dpa/lrs) - Nach der Amokfahrt in Trier erhöht die Polizei ihre Präsenz in rheinland-pfälzischen Städten. "Wir haben überhaupt keine Hinweise auf weitere Taten oder auf Nachahmer", sagte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Donnerstag in Mainz. Unter dem Eindruck der schrecklichen Tat in Trier mit fünf Toten und mehreren Schwerst- und Schwerverletzten solle der Bevölkerung aber das Gefühl vermittelt werden, dass die Polizei zu ihrem Schutz vor Ort sei.

Der Schutz der Innenstädte genieße oberste Priorität, sagte Lewentz. "Wir dürfen nicht zulassen, dass die Menschen nach solch einer Tat ihren ohnehin schon durch die Corona-Pandemie bestimmten Alltag weiter einschränken."

Neben uniformierten Polizeibeamten sollen auch zivile Einsatzkräfte in den Innenstädten eingesetzt werden, um frühzeitig mögliche Gefahrensituationen oder geplante Straftaten zu erkennen. Mehr als 100 zusätzliche Polizisten der Bereitschaftspolizei sollen dafür eingesetzt werden. Auch die Streifenwagen wurden bereits nach den jüngsten Anschlägen in Frankreich mit zusätzlicher Ausrüstung für lebensbedrohliche Einsatzlagen ausgestattet.

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