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Rheinland-Pfalz & Saarland Polizei erschießt Mann nach Messerangriff

Der weiträumig abgesperrte Tatort (links hinten) in Mainz-Gonsenheim. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

(Foto: Frank Rumpenhorst/dpa)

Nach einer Messerattacke trifft die Polizei in Mainz auf einen bewaffneten Mann. Pfefferspray und Taser kommen zum Einsatz. Doch der mutmaßliche Täter lässt sich nur noch von scharfen Polizei-Schüssen stoppen.

Mainz (dpa/lrs) - Die Polizei in Mainz hat einen mit einem Messer bewaffneten Mann erschossen. Er habe alarmierte Beamte attackieren wollen und habe nur noch mit Schüssen aus einer Dienstpistole gestoppt werden können, berichtete die Polizei am Dienstagabend am Tatort im Stadtteil Gonsenheim. Zuvor hatten die Beamten den Angaben zufolge bereits versucht, den 57 Jahre alten Mann per Pfefferspray und Elektropistole (Taser) aufzuhalten. Wie oft geschossen wurde und wie viele Schüsse ihn trafen, war zunächst unklar.

Ausgelöst wurde der Polizei-Einsatz durch einen Notruf. Anrufer hatten von einem Messerangriff eines Mannes auf einen anderen berichtet. Als die erste Funkstreife am Tatort ankam, trafen die Beamten auf ein Opfer. Es sei mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der mutmaßliche Messerstecher flüchtete nach der Tat laut Polizei in eine Erdgeschosswohnung einer Senioren-Anlage. Ersten Erkenntnissen zufolge soll dort seine Mutter wohnen. Als er aus der Wohnung trat und auf die Beamten zuging, seien die tödlichen Schüsse gefallen. Die Tat spielte sich im Garten der Wohnung ab, die direkt an eine Straße grenzt.

Unklar ist derzeit auch noch, wie es zu dem Messerangriff kam und in welche Beziehung die beiden Männer zueinander standen. Ob der von der Polizei erschossene Mann betrunken war oder unter Drogen stand, war ebenso unklar.

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