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Rheinland-Pfalz & Saarland Rehlinger: Zehn Jahre nach Bergbau Strukturwandel gelungen

Saarlands Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) steht auf dem Parkplatz von Ford Saarlouis.

(Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild)

Saarbrücken (dpa/lrs) - Zehn Jahre nach dem Ende des Bergbaus im Saarland spricht die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) von einem gelungenen Strukturwandel. Dies sei "nicht zum ersten Mal in unserem Land und auch nicht zum letzten Mal, davon bin ich überzeugt", teilte sie am Mittwoch in Saarbrücken mit. Am 30. Juni 2012 war der Kohlebergbau an der Saar nach 250 Jahren beendet worden.

Der Bergbau habe die saarländische Identität und Kultur geprägt, sagte Rehlinger. "Wir werden die Zukunft nur gut gestalten vom festen Fundament unserer Geschichte und unseres Erbes aus. Die Traditionen und der Zusammenhalt der Bergmänner gehören für immer zum Saarland."

Lange Zeit war der Bergbau der größte Arbeitgeber an der Saar mit rund 62.000 Beschäftigten zu Spitzenzeiten - beim Wiederaufbau nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Kohleförderung wurde durch weltweite Konkurrenz aber immer unrentabler, der Bergbau in Deutschland blieb nur durch hohe Subventionen am Leben.

Kulturministerin Christine Streichert-Clivot (SPD) sagte zum zehnten Jahrestag: Der Bergbau stehe auch "für Tatkraft, Innovation, Zusammenhalt und Mitbestimmung und weist so auch zehn Jahre nach seinem Ende und inmitten des nächsten großen Strukturwandels ganz deutlich den Weg in die Zukunft". Es müsse dafür gesorgt werden, dass "unser kulturelles Erbe lebendig bleibt".

Quelle: dpa

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