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Rheinland-Pfalz & Saarland Rheingoldhallen-Brand: Extra-Fastnachtssitzung für Helfer

Feuerwehrleute löschen von Drehleitern aus ein Feuer, das in der Rheingoldhalle ausgebrochen war. Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild

(Foto: Silas Stein/dpa/Archivbild)

Mainz (dpa/lrs) - Nach dem Brand der Rheingoldhalle wird es eine eigene Fastnachtssitzung für die Helfer geben, die nach dem Feuer im vergangenen Mai mit angepackt haben. Die Sitzung werde am 14. Januar im Kurfürstlichen Schloss sein, kündigte der Vorstandsvorsitzende der Genossenschaft Mainzer Fastnacht eG, Klaus Hafner, am Freitag in Mainz an. "Die Mainzer Fastnacht will herzlich danke sagen." Viele Vereine nutzen die Halle am Rheinufer für Veranstaltungen.

Die Genossenschaft, in der zahlreiche Fastnachtsvereine wie der traditionsreiche Mainzer Carneval-Verein (MCV) zusammengeschlossen sind, kündigte außerdem an, dass sich die Straßenfastnacht 2020 auf mehr Plätze in der Innenstadt verteilen soll. Um die oft überfüllte Partymeile zwischen Schillerplatz und Höfchen zu entzerren, werde es auch Programm auf dem Markt und Liebfrauenplatz geben. Dafür werde die Zone mit einem Glasflaschenverbot erweitert. Vor dem Dom ist am Fastnachtsamstag erstmals um 18.11 Ihr ein gemeinsames Singen traditioneller Fastnachtslieder vorgesehen.

Programm wird die Mainzer Fastnacht eG auch rund um den Jugendmaskenzug organisieren. Der rückt 2020 noch einmal wegen der Winterferien aus der Hochzeit der Kampagne raus und geht am 8. Februar, also zwei Wochen davor, über die Bühne. 2021 wird es keine Winterferien in Rheinland-Pfalz geben, so dass der Maskenzug wieder am Fastnachtsamstag steigt. 2020 steht nach Angaben des Veranstalters, des Verkehrsvereins Mainz, das 100-jährige Bestehen des Jugendamtes der Stadt an. Daher seien alle städtischen Kindergärten zur Teilnahme aufgerufen, sagte Cathrin Tronser, die für die Zug-Organisation verantwortlich ist.

Mainzer Fastnacht eG

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