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Rheinland-Pfalz & Saarland Rheinland-Pfalz Platz 4 der weniger schädlichen Dienstwagen

Malu Dreyer verlässt mit ihrem Dienstwagen eine Veranstaltung. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

(Foto: Fredrik von Erichsen/dpa)

Mainz/Berlin (dpa/lrs) - Die Dienstwagen der rheinland-pfälzischen Landesregierung stoßen nach einer Erhebung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) im Ländervergleich weniger schädliche Abgase aus als die Minister-Limousinen der meisten anderen Bundesländer. Die Autos der Mainzer Regierungsmitglieder erreichten in der am Montag veröffentlichten Untersuchung Platz vier der Länder, hinter den Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin.

Mit einem roten Ausrufezeichen werden in der Liste der Dienstwagen allerdings Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Innenminister Roger Lewentz, Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (alle SPD) sowie Wirtschafts- und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) aufgeführt - sie fahren Dieselfahrzeuge, die laut DUH "nicht nur klimaschädlich, sondern auch extrem gesundheitsschädlich" sind. Die anderen Regierungsmitglieder im Ministerrang nutzen Hybridfahrzeuge mit Benzin- und Elektroantrieb. Den niedrigsten realen CO2-Ausstoß hat der Wagen von Finanzministerin Doris Ahnen (SPD), gefolgt von Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne).

In der Bundesregierung weist der Dienstwagen von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) laut DUH den höchsten realen CO2-Ausstoß auf. Knapp dahinter folgen Justizministerin Christine Lambrecht und Umweltministerin Svenja Schulze (beide SPD). Den niedrigsten CO2-Ausstoß im Bundeskabinett hatten die Fahrzeuge von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU), die allerdings auch mit Diesel unterwegs ist, und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU).

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