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Rheinland-Pfalz & Saarland Saarbrücken bleibt oben dran: Ärger über Erdmann-Strafe

Ein Fußball liegt auf dem Rasen. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

(Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild)

Der 1. FC Saarbrücken beendet seine kleine Negativserie von drei sieglosen Spielen. Den meisten Gesprächsstoff liefert aber weiter der Rassismus-Fall um den gesperrten Dennis Erdmann. Der Verein wehrt sich weiter gegen die Vorwürfe.

Saarbrücken (dpa/lrs) - In die Freude über das 3:1 (2:1) gegen Türkgücü München mischte sich beim 1. FC Saarbrücken auch Frust über die Rassismus-Strafe für Dennis Erdmann. "Wenn man als Club und als Spieler dermaßen in Misskredit gerät und auch die Wahrhaftigkeit einer Situation dermaßen verdreht wird, dann tut das wahnsinnig weh. Was in letzter Zeit über den Verein und den einen Spieler berichtet wurde ist komplett weg von dem, was nachweisbar ist", sagte Saarbrückens Trainer Uwe Koschinat nach dem vierten Saisonsieg am Samstag beim TV-Sender "MagentaSport".

Erdmann war am vergangenen Montag vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes wegen rassistischer Äußerungen im Spiel gegen den 1. FC Magdeburg für acht Wochen gesperrt worden. Sportdirektor Jürgen Luginger beklagte: "Es ist schon ein harter Vorwurf und der Prozess lief ein bisschen skurril ab. Es gibt da keine Beweise, sondern nur Aussagen. Aussagen unserer Spieler zählen anscheinend nicht so viel, wie die der Magdeburger."

Trotz des Wirbels um den Fall und des Fehlens des 30 Jahre alten Abwehrspielers lieferten die Saarländer gegen München eine starke Vorstellung ab und stockten ihr Saisonkonto auf 15 Punkte auf. Nach dem frühen Rückstand durch Törles Knöll (14. Minute) drehten Pius Krätschmer (26.), Sebastian Jacob (32.) und Minos Gouras (52.) die Partie. "Wir hatten eine ausgezeichnete Spielkontrolle, haben den Gegner ganz hervorragend bewegt und waren sehr zielstrebig und schnell", lobte Koschinat den Auftritt seiner Mannschaft.

© dpa-infocom, dpa:210919-99-275393/2

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