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Rheinland-Pfalz & Saarland Saarbrücken will Drittliga-Primus Magdeburg stürzen

Ein Fußball liegt vor der Partie im Netz. Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

(Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild)

Saarbrücken (dpa/lrs) - Im ersten Flutlichtspiel vor Publikum seit fast sechs Jahren will Fußball-Drittligist 1. FC Saarbrücken den noch ungeschlagenen Tabellenführer 1. FC Magdeburg stürzen. "Magdeburg wird die bislang größte Herausforderung, und wir können gespannt sein, wie weit wir schon sind", sagte Saarbrückens Trainer Uwe Koschinat vor dem Heimspiel an diesem Mittwoch (19.00 Uhr).

Er baut dabei auf die stimmungsvolle Unterstützung von den Rängen. "Ich stelle mir ja die Frage, wie die Atmosphäre überhaupt noch zu toppen ist. Das war schon großes Kino in den ersten beiden Partien. Ich habe mir aber sagen lassen, dass dem unter Flutlicht noch einer draufgesetzt werden kann", sagte der 49-Jährige am Dienstag.

Seine Vorfreude auf die Partie ist ebenso groß wie der Respekt vor dem Gegner. "Wir treffen auf den Klassenprimus. Sie haben nicht nur aktuell einen Lauf, sondern auch bereits eine sehr gute Rückrunde in der vergangenen Saison gespielt und wirken sehr gefestigt", sagte Koschinat. "Es ist eine Mannschaft, die spieltechnisch eine große Herausforderung darstellt. Sie agieren mit Selbstvertrauen, haben eine hohe spielerische Klasse und darüber hinaus auch Einzelkönner, die einem Spiel den entscheidenden Einfluss geben können."

Die Saarländer müssen neben den Langzeitverletzten Steven Zellner, Boné Uaferro und Sebastian Bösel weiterhin auch auf Sebastian Jacob verzichten. Der Angreifer hat muskuläre Probleme. "Es ist schade, da er sehr wertvoll für uns ist", sagte Koschinat. "Es macht aber keinen Sinn, ihn vorschnell in den Wettbewerb zu schicken und dadurch Schlimmeres zu riskieren."

© dpa-infocom, dpa:210824-99-950739/2

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