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Rheinland-Pfalz & Saarland Saarland will Wildunfälle durch Warn-Displays verhindern

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Saarbrücken (dpa/lrs) - Das saarländische Verkehrsministerium erweitert ein Projekt zur Vermeidung von Wildunfällen auf den Straßen. Dazu wurden nun zwei sogenannte Wildwarn-Displays an der Bundesstraße 41 installiert. Auf dieser Strecke sei die Wildunfallbelastung am höchsten, wie es am Montag aus dem Ministerium hieß. Nähert sich ein Fahrzeug einem solchen Display, wird ein blinkendes Lichtsignal aktiviert, was wiederum Fahrer vor einem möglichen Wildwechsel warnen soll.

"Wenn Verkehrsteilnehmer mit angepasster Geschwindigkeit auf Strecken mit Wildwechsel unterwegs sind, sinkt das Unfallrisiko messbar", erklärte Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD). Dem Ministerium zufolge wurden insgesamt 21 000 Verkehrsunfälle mit Wildtieren in den vergangenen fünf Jahren im Saarland registriert.

2018 hatte die im Verkehrsministerium angesiedelte Landesunfallkommission ein Pilotprojekt zur Lösung des Verkehrsproblems gestartet und Displays auf der unfallbelasteten Landstraße 131 zwischen St. Wendel und Werschweiler installiert. Während die Unfälle mit Wild von 2018 auf 2019 landesweit um knapp 7 Prozent angestiegen waren, seien entsprechende Unfälle auf der L 131 um knapp 35 Prozent zurückgegangen.

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